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07.09.2010, 09:36 Uhr Übersicht | Drucken
Gute Zeichen
Joachim Wilisch über den Besuch des Staatssekretärs aus dem Arbeitsministerium


Die Repräsentanten der Arbeitsgemeinschaften, die für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen zuständig sind, erinnern sich noch gut an das Chaos im Jahr 2004. Die Arbeitsgemeinschaften, eine Mischorganisation aus Landkreisen beziehungsweise kreisfreien Städten und der Bundesagentur für Arbeit waren zu gründen. Im Havelland wurde in einer Sondersitzung des Kreistages kurz vor Weihnachten 2004 das Integrations- und Leistungszentrum gegründet. Ein Parforceritt war das damals und die Folgejahre blieben schwierig. Denn nicht immer klappte die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Arbeitsagentur reibungslos. Zur erneuten Veränderung der Struktur ist nun mehr Zeit. Notwendig ist diese Veränderung nach einem Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichtes. Die längere Zeitschiene und die Gespräche zwischen Bundesarbeitsministerium und den Vertretern der Arbeitsgemeinschaften bezeichnete ILZ-Chef Dennis Granzow als „neues Klima“. Wenn es gelingt, in diesem neuen Klima auch noch 350 Plätze für Bürgerarbeit im Havelland zu sichern, dann wäre das tatsächlich ein gutes Zeichen für den Arbeitsmarkt. Und es wäre auch endlich ein Zeichen für gehaltvolle Regierungsarbeit, das die CDU-Abgeordnete Andrea Voßhoff getrost zu Markte tragen kann.





07.09.2010, 09:38 Uhr

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