17.02.2012, 11:12 Uhr
Keine Denkverbote bei der Zukunft weiterführender Schulen
Leserbrief an die Regionalzeitungen MAZ, Brawo, Der Preussenspiegel
Wenn in der Stadt Rathenow und in anderen Kommunen darüber diskutiert wird, eventuell von der Möglichkeit des Schulgesetzes Gebrauch zu machen und die weiterführenden Schulen an den Landkreis abzugeben, dann ist das kein Grund zur Aufregung.
Selbstverständlich ist es gut, wenn Städte und Gemeinden pflichtgemäße oder freiwillige Aufgaben bürgernah und selbstverantwortlich ausführen können. Beim Thema "Schulen" sollte aber gelten, dass zuallererst die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler erfüllt werden sollten.
Und dies bedeutet:
1. dass der Unterricht tatsächlich und in hoher Qualität qewährleistet werden muss - hier ist das Land in der Pflicht und
2. dass die räumlichen und die Voraussetzungen des Unterrichtsbetriebes - hier ist der Schulträger zuständig - gewährleistet werden müssen.
In der Gesamtbewertung ist lediglich zu entscheiden, was ist für die Schülerinnen und Schüler das Beste.
Fakt ist, dass die Schulen, für die der Landkreis verantwortlich ist, bestens ausgestattet sind und davon profitieren zuallererst die Schüler mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen aber auch die Lehrerinnen und Lehrer, denen ihre schwierigen Aufgabe durch die Voraussetzungen an den Schulen ein wenig erleichtert wird.

... Hier MAZ-Artikel zum Thema anklicken.
Foto: CDU
17.02.2012, 11:22 Uhr
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