CDU Kreisverband Havelland

Volker Kauder MdB zu Gast in Brandenburg a.d.H. - Freie Religionsausübung ist ein Menschenrecht

Rund 100 Millionen Christen aller Konfessionen werden derzeit in über 50 Ländern der Welt aufgrund ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt. Sie sind damit die weltweit größte verfolgte Religionsgemeinschaft. Auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und für das Recht auf freie Religionsausübung überall auf der Welt einzutreten, ist seit Jahren der Anspruch des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder. Am Dienstag war der CDU-Politiker, der zum Thema „Verfolgte Christen. Einsatz für Religionsfreiheit“ im letzten Jahr auch ein Buch herausgebracht hat, im Festsaal der Ritterakademie zu Gast. Eingeladen hatte die lokale CDU-Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff und mehr als 100 Interessierte, darunter auch die CDU-Kreisvorsitzende von Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, und der Fraktionschef der CDU in der SVV Brandenburg an der Havel, Walter Paaschen, waren dem Aufruf gefolgt.

Volker Kauder MdB und Andrea Voßhoff MdBVolker Kauder MdB und Andrea Voßhoff MdB

Spannend berichtete Kauder von seinen zahlreichen Reisen zu bedrohten Christen in aller Welt z.B. in Ägypten oder Syrien und warb eindringlich dafür, Religionsfreiheit als wichtigen Teil der Menschenwürde zu begreifen. "Sie ist eine der zentralen Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit", sagte der CDU-Politiker unter Applaus der Anwesenden. Gleichzeitig äußerte er sein Bedauern darüber, dass die Religionsfreiheit dennoch in weiten Teilen der Welt  sehr stark eingeschränkt oder gar nicht existent sei. Besonders häufig seien Christen von Verfolgung und Diskriminierung betroffen, sagte Kauder und stellte klar: "Mit dieser unhaltbaren Lage dürfen wir uns nicht abfinden."

Deshalb setze sich die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag im Rahmen ihrer parlamentarischen Arbeit, bei internationalen Kontakten, in Gesprächen und Veranstaltungen mit Nachdruck für die weltweite Verwirklichung von Religionsfreiheit ein und lege dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage der christlichen Minderheiten, so der CDU-Politiker in der anschließenden Diskussion. Gleichzeitig warnte er aber auch davor, dieses Thema als weit weg von Deutschland zu begreifen. Mit Blick auf die Unterstützung radikaler Salafisten in Deutschland durch arabische Länder warb er für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema. "Das ist eine der großen sicherheitspolitischen Herausforderungen für unser Land."