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03.09.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 03.09.2010
Das 20. Rathenower Stadtfest hat auch in diesem Jahr einiges zu bieten
RATHENOW - Mittlerweile sind die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtfest vom 10. bis 12. September abgeschlossen. Die Künstler sind gebucht, die Veranstaltungen geplant und die Aufgaben verteilt. So wird das Stadtfest am 10. September um 20 Uhr offiziell von Bürgermeister Ronald Seeger eröffnet. Anschließend gibt die „Schlagermafia“ mit altbekannten und eigenen Liedern auf der Hauptbühne im Mühleninnenhof den musikalischen Auftakt.
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03.09.2010 | MAZ vom 03.09.2010
DEBATTE: Jeder kann das große Los ziehen
Thilo Sarrazin beruft sich für sein Programm der positiven Selektion auf die Lernforschung der Psychologin Elsbeth Stern von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Sie lehnt diese Vereinnahmung ab. Das Interview führte Christian Geyer.
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02.09.2010
BUGA 2015: „Wir erwarten eine Initialzündung“ MAZ-Gespräch mit Dietlind Tiemann und Michael Brandt zum Stand der Vorbereitungen auf die Gartenschau
In fünf Jahren soll in fünf Städten der Havelregion die Bundesgartenschau zu erleben sein. Viel ist davon noch nicht zu spüren zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg. Im Zweckverband tragen Vorsteherin Dietlind Tiemann und Geschäftsführer Michael Brandt Verantwortung. Mit ihnen sprachen Benno Rougk und André Wirsing.
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02.09.2010 | Leserbrief aus MAZ vom 02.09.2010
Jahrestag als Aufbruchssignal begreifen
**Schade, dass Herr Platzeck den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit mit seinen Äußerungen zu einem „Anschluss“ der DDR so massiv entwertet. Damit mag er sich bei seinem linken Koalitionspartner anbiedern können. Für eine nach vorne orientierte Landespolitik, wie wir sie dringend brauchen, disqualifiziert er sich damit zunehmend. Verliert Platzeck nach Jahren der politischen Tätigkeit die Bodenhaftung und den Realitätssinn?
Sicherlich ist in der historischen Dimension dieses Ereignisses nicht alles optimal gelaufen, kann man sich da und dort rückblickend bessere Lösungen vorstellen. Aber: Was da in den wenigen Monaten geleistet wurde, sowohl innerdeutsch als auch international in den Zwei-plus-vier-Gesprächen ist nach wie vor beachtlich.
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01.09.2010 | MAZ vom 01.09.2010
LANDTAG: Parlament befasst sich mit Vorwürfen gegen Speer
POTSDAM - Die Vorwürfe gegen Innenminister Rainer Speer (SPD) im Zusammenhang mit einem millionenschweren Grundstücksgeschäft in Potsdam beschäftigen nun auch den Landtag. Der Haushaltskontrollausschuss will dazu morgen in einer Sondersitzung den Minister befragen. Die Opposition zeigte sich mit den bisherigen Erklärungen des Innenministeriums und des von Helmuth Markov (Linke) geführten Finanzministeriums nicht zufrieden.
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IMMOBILIEN: Rainer Speer hat einiges zu erklären
Der Innenminister gerät nun auch wegen des Verkaufs einer Landesgesellschaft ins Zwielicht
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01.09.2010 | Leserbrief aus MAZ vom 01.09.2010
Griff in die politische Klamottenkiste
**Die unsäglichen Gedankenspaziergänge des Ministerpräsidenten entsprechen meiner Ansicht nach weder der Meinung der Mehrheit der Brandenburger noch der Ostdeutschen insgesamt.
Welche „gnadenlose Deindustrialisierung“ meint Herr Platzeck denn? Etwa die Stilllegung der Chemieanlagen bei Bitterfeld, die in unglaublichem Ausmaß unsere Umwelt zerstörten? Etwa die Industrien, die unwirtschaftlich produzierten, weil auf jeden Arbeitsplatz fünf Arbeitskräfte kamen, um Vollbeschäftigung vorzutäuschen? Etwa die Industrien, die kurz vor dem Zusammenbruch standen, weil aufgrund sozialistischer Planwirtschaft immer mehr erwirtschaftet werden musste, ohne dass in sie investiert wurde? Der Ministerpräsident übersieht, was seit der Wende alles getan wurde, um auch in Brandenburg neue, zukunftsorientierte Industriezweige aufzubauen, die es ohne die Leistung aller Deutschen so nicht gegeben hätte.
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01.09.2010 | MAZ vom 01.09.2010
Von mutigen Ostdeutschen und verpassten Chancen
**Kanzlerin MERKEL lobt in Berlin den Mut der Bürgerrechtler, und Innenminister Thomas de Maizière räumt ein, dass seinerzeit nicht alles optimal lief.
BERLIN Bundeskanzlerin ANGELA MERKEL (CDU) hat am 20. Jahrestag der Unterzeichnung des Einigungsvertrages den Mut der Menschen in Ostdeutschland bei der Wiedervereinigung gelobt. „Der Mut war damals viel größer, als wir uns das heute vorstellen“, sagte sie gestern bei einem Festakt im Berliner Kronprinzenpalais. Besonders hob sie die Verdienste der Bürgerrechtler und jener hervor, die aus der DDR geflüchtet waren. Damals habe „die Demokratie in einem unglaublichen Maße gesiegt“.
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31.08.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 31.08.2010
BUGA 2015: Verantwortliche äußern sich zu Brücke, Zweckverband und Arbeitsstand Brandt: „Wie eine Lawine“
RATHENOW - Die Diskussion über die Brücke, die zur Bundesgartenschau den Optikpark mit dem Weinberg verbinden soll, ebbt nicht ab. Hans-Jürgen Lemle, der in Rathenow die Buga-Projekte koordiniert, macht allerdings unmissverständlich klar, dass die Brücke Bestandteil eines kompliziert gepackten Bündels ist, das man nicht einfach wieder aufschnüren und neu packen kann. „Theoretisch geht alles, aber tatsächlich müssen dann viele andere Projekte, die in dem Förderantrag zur Brücke enthalten sind, neu überplant werden.“
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30.08.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 27.08.2010
Milower Abgeordnete gegen Bürgermeister
**Von RALF STORK
MILOW In dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ muss der von Tom Hanks gespielte Held immer und immer wieder den gleichen Tag durchleben, bevor er am Ende seine Angebetete dann doch in die Arme schließen kann. Ein bisschen erinnern die sich wiederholenden Vorgänge im Milower Land an diesen Film, nur das in der Großgemeinde ein Happy End eher unwahrscheinlich erscheint: Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Milow stimmten die Abgeordneten über drei Beschlussvorlagen ab, über die sie bereits auf der vorangegangenen Sitzung im Juni befunden hatten. Damals hatten die Gemeindevertreter bei nur einer Gegenstimme von Bürgermeister Peter Wittstock für eine neue Entschädigungssatzung, die Sperrung der Haushaltsstelle für Gerichtskosten und eine Regelung der Bearbeitung von Rechtsfragen gestimmt. Der Bürgermeister votierte nicht nur als einziger gegen die Beschlüsse, sondern beanstandete sie später, weil er sie für rechtswidrig hielt.
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30.08.2010 | Kommentar aus MAZ vom 30.08.2010
Thilos tollkühne Thesen
**Mit seinen Äußerungen über die Gene bestimmter Völker und einen Genpool Europas hat Thilo Sarrazin die Integrationsdebatte endgültig dahin geführt, wo sie nicht hingehört: in den wissenschaftlich umstrittenen und historisch belasteten Bereich der Erbbiologie. Die Thesen des Bundesbänkers zur Vererbbarkeit von Intelligenz, dazu die Interview-Äußerungen über ein allen Juden gemeinsames Gen lassen nur einen Schluss zu: Der Mann driftet ab. Das ist schade, denn Sarrazins bislang bekannt geworde nen Einlassungen zu den Folgen einer verfehlten Einwanderungs- und Bildungspolitik sind größtenteils unwiderlegbar und verdienen es, ernsthaft diskutiert zu werden. In Berlin etwa, wo der Sozialdemokrat Sarrazin lange Senator war, lässt sich sehr gut beobachten, wie sich muslimische Einwanderer in Parallelgesellschaften abschotten, ohne sich zu integrieren. Leider vermischt Sarrazin ungeniert Fakten und Ressentiments, nach dem Motto: Je kruder die These, desto höher die Aufmerksamkeit. Eine Rekord-Auflage für sein Buch ist ihm damit sicher. Aber reicht das, um in der Debatte weiterzukommen? |
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